Mittwoch, 17. April 2013

Flohmarkt

Frühlingszeit ist Flohmarktzeit. Ich konnte es kaum erwarten, bis die Stöbersaison wieder los geht und die Märkte aus ihrem Winterschlaf erwachen. Ein Besuch auf unserem Lieblingsflohmarkt gleich um die Ecke ist mittlerweile zur sonntäglichen Pflicht geworden und ist einfach nicht mehr wegzudenken.

Am vergangenen Sonntag waren wir zwar nicht auf unserem Lieblingsflohmarkt an der Faust, dafür auf einem Riesenmarkt, der mich fast erschlagen hat. Gefühlt gab es 200 Stände, davon leider viel Schund und Neuware, die ich total überflüssig finde. Da schätze ich meinen kleinen, aber feinen Lindener Flohmarkt, bei dem es keine industrielle Neuware gibt.

Trotz Riesenangebot und visueller Überforderung fand ich am Stand einer älteren Dame diese vier Schätzchen, die ich unbedingt mitnehmen musste, auch wenn die beiden Becher leider schon leichte Macken haben.

Diese Schönheiten aus den 70ern stammen von der deutschen Keramikfirma Waechtersbach, die früher echt tolle Sachen hergestellt hat. Wenn ich mir allerdings die neuesten Kollektionen anschaue, weiß ich ehrlich gesagt nicht, wer sich das kauft.

Dienstag, 16. April 2013

Gelesen: Die Rückkehr des Tanzlehrers von Henning Mankell

 


Endlich ist Frühling, dass heißt aber noch lange nicht, dass mein Bücherschrank bis zum nächsten Winter geschlossen bleibt. Die letzten Wochen (ja, es waren wirklich Wochen!) begleitete mich wieder einmal ein Krimi von Henning Mankell. Doch leider war die „Rückkehr des Tanzlehrers" eher ernüchternd und kein spannender Zeitvertreib.

Wer auf Kurt Wallander, den Kult-Kommissar des schwedischen Autors Henning Mankell hofft, den muss ich bitter enttäuschen. Es ermitteln mehrere Kriminalbeamte. Die Hauptfigur Stephan Lindmann, ein an Krebs erkrankter Polizist, ist beurlaubt er erfährt vom gewaltvollen Tod seines ehemaligen Kollegen Herbert Molin. Stephan glaubte ihn gut zu kennen, doch Stück für Stück entschlüsselt er Molins dunkle Vergangenheit, die ihm nun zum Verhängnis wurde.

Das Buch beginnt spannend: Mit einer Hinrichtung ehemaliger SS-Schergen durch einen Henker kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Dann springt die Handlung um 45 Jahre. Auf einmal befindet sich der Leser im Jahr 1990 in Schweden und nimmt an einer eher schleppend vor sich gehenden Mordermittlung irgendwo im schwedischen Niemandsland teil. Leider immer noch ohne Spannung, dafür aber mit einem zweiten Mord.

Die Hauptfigur versinkt immer wieder in Selbstmitleid und innere Monologe über seine Krankheit, was ich als sehr störend empfunden habe. Wenn ich einen Krimi lese, erwarte ich Mord, List und Blut und keinen bemitleidenswerten Kommissar in der Miflife-Crisis.

Schon allein der Romantitel ist inhaltlich falsch, denn nicht der Tanzlehrer, sondern sein Sohn kehrt zurück, um den Mord an seinem Vater während des Krieges zu rächen. Mir fallen zig besser Titel ein, die das Geschehene treffender fassen würden: „Der letzte Tango", „Tödlicher Tango", „Der Tango der Rache". Ja, es geht um Tango und sogar um einen sehr blutigen, doch das reicht noch lange nicht für einen Roman.

Mankell hat mich leider enttäuscht, zu viele Fragen bleiben offen, die Spannung scheint sich versteckt zu haben. Vielleicht sollte er lieber weniger, aber dafür bessere Bücher schreiben, denn auch ein Bestseller-Autor braucht ab und an mal eine Pause.

Fazit: Für echte Mankell-Fans sicherlich ein Muss, für alle Krimifreunde: Sucht euch lieber ein anderes Buch zum Mitfiebern und Gruseln.

Montag, 15. April 2013


7-Sachen-Sonntag

Gestern habe ich es seit Langem endlich mal wieder geschafft. Hier meine sieben Sachen, nach einer Idee von Frau Liebe. Die Idee stammt von ihr: Zeige jeden Sonntag sieben Sachen, die du an diesem Tag in den Händen hattest. Ob für 5 Minuten oder fünf Stunden ist egal.




Kaffeetasse gehalten und natürlich getrunken. Das Wetter war ja so schön, dass man sie nicht mehr zum Händewärmen brauchte.





Das tolle Wetter genutzt und das Lenkrad gehalten. Natürlich nur kurz, dann ging's in die Sonne.




Die Leine gehalten und das haarige Monster im Zaum gehalten. Nein, er ist nicht gefährlich, nur schnell und frech.


 


Das Wetter genutzt und endlich die Blumensamen eingepflanzt und das mobile Gewächshaus bestückt, das viel zu lang im Keller lang. Wachst schön, meine Lieben! Wenn sie mal groß sind werden das übrigens Nelken, Strohblumen, Mittagsblumen, Löwenmäulchen und noch vieles andere Schöne und Bunte.




Noch schnell ein Foto: Bei Muttern gabs leckeren Mohnkuchen.




 

Mein neues Projekt gestartet. Wenn's mal groß ist, soll's ein Loop werden. Bis zum nächsten Winter ist ja hoffentlich noch ganz viel Zeit.





Neue Handytaschen zugeschnitten. Weiter bin ich gestern aber nicht gekommen. Das schöne Wetter wollte ich mir einfach nicht entgehen lassen.

Donnerstag, 11. April 2013

Soja-Bolognese oder wie man Fleischfresser bekehrt

 

 

Mein Liebster, Fleischesser aus Leidenschaft, ist immer mehr als skeptisch, wenn es darum geht, mal kein Fleisch zu essen. „Wie das ist Gemüse???" Ob ihr's glaubt oder nicht, ich habe herausgefunden, wie es funktioniert. Es muss nur aussehen wie Fleisch, dann kann's auch vegetarisch sein.

Zwar bin ich den tierischen Gelüsten auch nicht abgeneigt, aber ich will und kann nicht jeden Tag Fleisch essen. Immer wieder probiere ich neue Gerichte aus und eine Vielzahl davon kommt ganz ohne Fleisch aus, so wie diese Soja-Bolognese mit Soja-Fleisch (vielleicht ist mein Freund auch darauf reingefallen: Fleisch vom Soja-Tier?).

So hier das Rezept für meine Eigenkreation, zwei sehr gute Portionen:

1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
Olivenöl
1 Packung Sahne-/Kochkäse (ca. 200 g)
60 g Soja-Fleisch
ca. 180 ml Gemüsebrühe
4 Tomaten
Salz
Pfeffer
einen Schuss Milch
300 g Nudeln

Das Soja-Fleisch in einen Topf geben und mit mit der Brühe bedecken. Den Topf nach kurzem Aufkochen vom Herd nehmen und das ganze etwa 10 Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebeln und Knoblauch schälen. Tomaten in feine Würfel schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Dann die Tomaten hinzugeben. Alles etwa 8 bis 10 Minuten köcheln lassen. Damit die Tomaten ihren Saft ein bisschen abgeben, Salz hinzugeben.

Für die nötigen Kalorien sorgt der Sahnekäse den ihr jetzt unter die Tomaten mischt. Alles gut verrühren. Das Soja-Fleisch abgießen, die überschüssige Flüssigkeit aber in einem Behälter auffangen. Dann den Fleischersatz (hört sich furchtbar an, schmeckt aber super lecker) hinzugeben und gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls ihr die Konsistenz etwas flüssiger mögt, einfach noch einen Schuss Brühe hinzugeben.

Dazu gibt es natürlich Nudeln, wie Mann oder Frau die kocht, wisst ihr ja.

Lasst es euch Schmecken, Tanja

Krimskrämerei goes Vielfach 


In Leipzig eröffnet am kommenden Samstag, den 13. April 2013, ein wirklich toller Laden. Das Vielfach bietet unter anderem selbstgedesignte, genähte, gestrickte, entworfenen Schönigkeiten von Kreativen aus ganz Deutschland in einem Laden an. Das wird toll. Versprochen!


Zwei prall gefüllte Kartons der Krimskrämerei sind momentan auf dem Weg von Hannover nach Leipzig. Sie sind pünktlich zur Eröffnung da. Es warten Eulenkissen, Blütenhaarbänder, Einkaufsbeutel, Ohrringe, Stiftrollen, Handytaschen und vieles mehr in allen erdenklichen Farben auf ein neues Zuhause in Leipzig.


Nähere Infos zum Laden und den Designern findet ihr hier.


Und da müsst ihr hin: Vielfach Leipzig, Karl-Liebknecht-Straße 66, 04275 Leipzig

Wem der Weg nach Leipzig zu weit ist, kann natürlich sieben Tage die Woche, 24 Stunden lang in meinem Dawanda-Shop stöbern. Einfach hier entlang.












Mittwoch, 3. April 2013



Vorfreude: Handgemacht-Markt 

am 7. April 2013





Noch viermal schlafen, dann öffnet der wunderbare Handgemacht-Markt in der Faust in Hannover wieder seine Pforten. Ihr könnt euch auf tolle Aussteller freuen. Es gibt alles, was das Herz begehrt: Ausgefallenen Schmuck, Gehäckeltes, Genähtes, Karten, Kinderkleidung. Groß und Klein kommen voll auf ihre Kosten. Die Krimskrämerei ist natürlich auch wieder mit dabei und es gibt viel Neues zu entdecken: Eulen-Handytaschen, kleine Portemonnaies und Haarspangen für große und kleine Knöpfe.

Da in Hannover am gleichen Tag Verkaufsoffener Sonntag ist, lohnt sich ein Besuch auch von außerhalb. Einfach vor dem Bahnhof in die Straßenbahnlinie 10 in Richtung Ahlem einsteigen und an der Leinaustraße wieder aussteigen. Dann einfach bis zur Faust durchfragen (sind nur wenige Meter) oder den Pfeilen folgen.

Wir freuen uns auf euch!

Dienstag, 2. April 2013

Freudenschrei

 


Heute ist ein ganz toller Tag. Ja, ich weiß, der erste Arbeitstag nach dem wundervoll langen und entspannten Osterwochenende, aber für mich ist er einfach toll. Die Sonne scheint, ich habe gute Laune und dann gab es heute noch eine riesige Überraschung, die mein DIY-Herz höherschlagen ließ.

Ich kann mein Glück kaum fassen, aber heute habe ich ein riesige Tüte Wolle von meiner Kollegin geschenkt bekommen – einfach so. Was ich daraus alles Tolles zaubern kann. Am liebsten würde ich mich gleich an das Verarbeiten machen, aber die Pflicht ruft.