Montag, 10. Juni 2013

Lecker Rhabarber-Sirup

„Sauer macht lustig!", dieses Sprichwort bekam ich als Kind andauernd zu hören, besonders wenn es um den damals von mir verschmähten Rhabarber ging. Heute liebe ich dieses saure Gemüse und wundere mich nur darüber, wie man soetwas Leckerem einen so schwer schreibbaren Namen geben kann.

Besonders beliebt bei mir ist Rhabarber-Sirup. Er ist erfrischend sauer und gleichzeitig süß und schmeckt super lecker mit Mineralwasser, Sekt oder Prosecco. In der Rhabarber-Saison koche ich mir einen ganzen Vorrat an, der dann in Twist-Off-Flschen gelagert meist bis zum nächsten Frühling reicht. Vor einer Woche war endlich wieder Rhabarber-Sirup-Zeit.

Hier mein leckeres und bewährtes Rezept:

200g Rhabarber (man kann auch nur die Schale nehmen)
800 g Zucker
2 Päckchen Zitronensäure 
800 ml Wasser

Den Rhabarber waschen und schälen. Nun musst du dich entscheiden, willst du die Schale zu Sirup einkochen und verwendest du das Fruchtfleich. Ich nehme meist die Schale und koche aus dem Rest leckere Erdbeer-Rhabarber-Marmelade. Den Rhabarber bzw. die Schale schneiden und in den Kopf mit dem Wasser und dem Zucker geben. Das Ganze etwa 30 Minuten köcheln lassen und dann 24 Stunden ziehen lassen.

Am nächsten Tag die Flüssigkeit über einem Sieb mit einem Tuch darin abtropfen lassen und die aufgefangene Flüssigkeit noch einmal kurz aufkochen lassen. Den noch heißen Sirup in sehr saubere Twist-Off-Flaschen füllen, die man am besten vorher erwärmt. Dann den Deckel drauf und auf den Kopf stellen. Nach etwa fünf Minuten die Flaschen wieder auf die „Füße" stellen, abkühlen lassen und genießen. Bei mir hält sich der Sirup etwa ein Jahr.

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Montag, 3. Juni 2013




 

Eulen-Shooting: Einmal lächeln bitte!



Am Wochenende hatten meine Eulchen einen wichtigen Termin. Gut ausgeschlafen und gestylt sind sie von meiner lieben und langjährigen Freundin Resi gekonnt in Szene gesetzt worden. Ich bin ganz stolz auf meine Eulen, die tollen Bilder und natürlich meine tolle Fotografin, die das ganze zwar nur als Hobby betreibt, dafür aber mit ganz viel Herzblut.


Eins machen wir noch und noch eins. Ich wurde irgendwann schon fast ungeduldig, aber die kleine Frau mit der großen Kamera war unermüdlich und voller Ehrgeiz und hat ein Bild nach dem anderen geschossen, eins schöner als das andere.

Vielen, vielen Dank für die wunderbaren Fotos und den Spaß.

Donnerstag, 30. Mai 2013


Gelesen: Hummeldumm von Tommy Jaud





Ich könnte mich immer noch vor Lachen kringeln, wenn ich an dieses Buch denke. Tommy Jaud nimmt uns mit auf eine ungewöhnliche Afrikareise. Zusammen mit seiner Freundin Sina begibt sich die Hauptperson Matze auf eine Safari durch Namibia. Beide freuen sich auf das Land und die Zweisamkeit. Doch da haben sie sich zu früh gefreut, denn mit ihnen reisen sechs mehr oder weniger Verrückte.

Schon am Flughaften in Windhoek möchte Matze am liebsten wieder zurück nach Deutschland. Er hat bereits eine Vorahnung, was ihn in den kommenden vierzehn Tagen erwartet: Alles andere als ein entspannter Urlaub. Mit von der Partie sind unter anderem ein kettenrauchender Yuppie und seine blondierte Freundin sowie eine pink gefärbte und tollpatschige Österreicherin. Bei diesen Mitreisenden würde wohl ein jeder Reißaus nehmen. Der Reiseleiter Bahee, ein Afrikaner mit lustigen Deutschkenntnissen macht die „Gurkentruppe" komplett. 

Bereits nach mehreren Stunden beginnen sich Sina und Matze zu entzweien. Sina freundet sich mit dem sportlichen Mitreisenden Kevin an und Matze hat seine Eifersucht kaum noch unter Kontrolle. Zu allem Überfluss hat Matze ein gewaltiges Problem: In Deutschland wartet eine Traumwohnung mit Blick auf den Rhein auf die beiden, doch Matze hat vor Reiseantritt vergessen, die Reservierungsgebühr für das neue Zuhause zu zahlen. Doch mitten in Namibia lässt sich dieses Problem leider nicht so leicht lösen. Was Matze alles unternimmt, um seine Sina zurückzuerobern und die neue Wohnung doch noch zu retten, müsst ihr selbst nachlesen.

Beim Lesen von „Hummeldumm" schwankte ich immer wieder zwischen Mitleid für die Hauptperson und Fremdschämen. Tommy Jaud hat mal wieder einen wirklich lustigen und lesenswerten Roman erschaffen, der Freude macht und im Gedächtnis bleibt.

Fazit: Seid mutig und begebt euch mit dem Ich-Erzähler Matze auf eine unvergessliche Afrika-Safari. Es lohnt sich!

Dienstag, 28. Mai 2013

Handgemacht, jippie yeah!

Am kommenden Sonntag, den 2. Juni, ist es endlich wieder soweit: Es ist wieder Zeit für den wunderbaren Handgemacht-Markt im Kulturzentrum Faust in Hannover Linden. Und die Krimskrämerei ist mal wieder dabei.

Im Gepäck habe ich diesmal wieder neue bunte Haarspangen, frisch geschlüpfte bunte Eulen, farbenfrohe Stiftrollen, brandneue Haarbänder und Einkaufsbeutel und vieles mehr. Mit an Bord sind auch wieder viele andere tolle Aussteller. Neben Genähtem gibt es Seife, Schmuck, süße Sünden wie Cupe Cakes und Gehäckeltes und mehr.

Lasst euch einfach überraschen und kommt vorbei. Der Eintritt ist wie immer frei. Nebenan findet auch der tolle Flohmarkt statt, der ebenfalls einen Besuch wert ist.

Ich freue mich auf euch. Gruß, Tanja



Montag, 27. Mai 2013

7-Sachen-Sonntag


Hier meine sieben sachen von einem verregneten, aber umso gemütlicheren Sonntag. Die Idee stammt von Frau Liebe: Zeige jeden Sonntag sieben Sachen, die du an diesem Tag mit deinen Händen gemacht hast. Für wie lange ist egal.



Tolle bunte Stoffe zugeschnitten. Wenn sie mal groß sind, werden sie Stiftrollen.



Hundefell gekrault. An solch regnerischen Tagen ist es auf dem Sofa neben einem wärmenden Wollknäuel doch noch am allergemütlichsten.



Wunderschöne Knöpfe, ein Fund vom letzten Flohmarktbesuch vom vergangenen Wochenende, sortiert.



Flaschen und Gläser raussortiert, die dann später mit leckerem Rhabarbersirup und Marmelade gefüllt wurden.



Müsli mit Nektarinen (ich liebe sie!) und Bananen gemümmelt. 



Damit ich das Sofa möglichst nicht verlassen muss, mir Arbeit sortiert und mit aufs Sofa genommen. So kann Frau das Gemütliche mit dem Nützlichen verbinden.

Sonntag, 26. Mai 2013

Spargelzeit



Auch wenn das Wetter momentan gar nicht danach aussieht: Wir haben Frühling. Und Frühling verbinde ich nicht nur mit sattem Grün, Vogelgezwitscher und Sonnenschein, sondern auch mit allerlei Leckereien wie Erdbeeren, Rhabarber und Spargel.

Gestern kam bei uns das erste Mal Spargel auf den Tisch oder eher gesagt bei mir, denn der große Mäkeler hat mal wieder nur die Nase gerümpft. Um so mehr blieb dann für mich. Ich habe ihn ganz klassig mit kleinen Kartöffelchen, reichhaltiger Sauce Hollandaise und leckerem geräucherten Schinken gegessen. Vorweg gab es dann noch ein kleines Spargelsüppchen oder eher eine Brühe. Lecker war's!

Und früh heute ist sogar noch was übrig geblieben!

Donnerstag, 23. Mai 2013

Gelesen: Einmal Hans mit scharfer Soße von Hatice Akyün



Im Urlaub genoss ich die Sonne und einige gute Bücher. Der Roman „Einmal Hans mit scharfer Soße" war auch dabei und ich habe jede einzelne Seite genossen. Mit Leidenschaft berichtet die Hauptperson Hatice von ihrem unkonventionellen Leben mitten im quirrligen Berlin.


Sie ist auf der Suche nach ihrem Hans, einem deutschen Mann, der die besten Eigenschaften der deutschen und der türkischen Kultur miteinander vereint. Hatice ist das Sorgenkind der Familie, da sie als Single durchs Leben geht. Ihre Eltern schlagen ihr sogar vor, wieder zu Hause einzuziehen. Doch Hatice genießt ihr Leben zwischen zwei Welten, zwischen denen sie pendeln kann, wie es ihr gerade beliebt. Aber die Suche nach dem richtigen Hans entpuppt sich als schwieriger als vermutet.

Der Roman besticht vor allem durch seine teilweise flapsige Sprache und die gut ausgearbeiteten Charaktere, wie beispielsweise Hatices Bruder, der so ganz den Vorurteilen eines Türken entspricht. 

Die Autorin schafft eine Illusion, die ich wirklich beeindruckend finde. Sie nimmt den Leser mit ins elterliche Wohnzimmer, ins Familienhauptquartier. Die Protagonistin Hatice nimmt kein Blatt vor den Mund und berichtet ungezwungen über Männer, ihren Schuhtick und ihre Abenteuer als Deutsch-Türkin. Mit Witz berichtet sie von ihrer Kindheit und dem Großwerden mitten in einer türkischen Großfamilie in Deutschland.
 

Fazit: Toller, seichter Roman, der den Leser zum Schmunzeln bringt und einen zum Nachdenken über Klischees anregt.