Mittwoch, 26. Juni 2013

Klein aber fein, der Kunsthandwerkermarkt in Kirchwehren






Am vergangenen Samstag machte ich mich auf den Weg ins kleine verschlafene Kirchwehren bei Seelze. Die liebe Petra von Miraperlo organisierte diesen kleinen, aber feinen Markt am Rande eines Sommerfestes. Sie fertigt wunderschönen Schmuck aus kleinen bis großen Perlen.

Mein Stand war kunterbunt und wurde durch die wunderschönen Nähschänheiten von meiner lieben Kerstin aufgewertet. Auch an den anderen Ständen gab es Tolles zu entdecken: Handgemachte Kinderkleidung von Emmas Welt, tolle dekorierte Handtücher von Stoff-auf-Stoff, Glasarbeiten, Schmuck, Gestricktes und Postkarten.

Angetan hat es mir besonders die tolle Kinderkleidung von Michaela, aber noch gibt es in meinem Leben keinen kleinen Menschen. Und ich hätte beim besten Willen nicht in die zauberhaften Pumphosen und kunderbunten T-Shirts gepasst.


Danke an alle Besucher, die da waren und die lieben anderen Aussteller, die mir die Stunden versüßt haben. Ich hoffe, wir sehen uns mal wieder.

Dienstag, 25. Juni 2013

Blumen sprießen: Neues aus meinem Dawanda-Shop

Endlich haben wir Sommer, zumindest laut Kalender. Bei dem schönen Wetter in der vergangenen Woche habe ich es mir mit dem Hund in der Sonne gemütlich gemacht. Auf der faulen Haut lag ich trotzdem nicht. Es sind ganz wunderbare Blumen als Haarbänder, Haargummis, Broschen und Ohrringe entstanden, ganz sommerlich.

Ab sofort gibt es die neuesten Schätze auch in meinem Dawanda-Shop. Schaut doch mal rein.


















 

 

Gelesen: Naked von David Sedaris

 

Vor Kurzem durfte ich das prall gefüllte Bücherregal meiner Oma plündern. Zwischen Schmachtschinken von Rosamunde Pilcher und Nicholas Sparks tummelte sich auch der ein oder andere lesbare Schatz.

Sofort viel mir der Roman „Naked" ins Auge. Ich fragte mich, was sich hinter diesem Titel verbirgt und wunderte mich insgeheim über den seltsamen Büchergeschmack meiner mittlerweile 80-jährigen Oma. Wohl eher aus Neugier als aus Kenntnis über den Inhalt des Buches nahm ich es mit. Und ich kann euch nach dem Lesen sagen: Das ist kein Oma-Buch. 

In siebzehn Kurzgeschichten berichtet der Ich-Erzähler von seinem ungewöhnlichen Leben. Es geht um seltsame Gwohnheiten, das Fahren per Anhalter, eine seltsame Familie, Homosexualität, Liebe, Sex, FKK, Männer mit seltsamen Sammelleidenschaften, Ticks und noch viel mehr Lesenswertes.

Die Geschichten sind einfach nur komisch. Das ein oder andere Mal konnte ich mir ein lautes Lachen nicht verkneifen. Trotz teilweise tragischer Komik erzählt Sedaris autobiographisch und gekonnt von seinen Zwanghandlungen als kleiner Junge, als er beispielsweise jeden Briefkasten ablecken, nahezu alle Gegenstände mit der Stirn berühren musste und wild mit dem Kopf wackelte, um sich zu beruhigen. Er erlebt Ferienlager und ringt seiner Schwester das Versprechen ab, sie dürfe niemals heiraten.

Mit den Geschichte reift Sedaris vom kleinen, wilden Jungen zum College-Studenten. Mit jeder einzelnen Episode wird er erwachsener.  Besonders amüsiert haben mich die immer wiederkehrenden Anhaltergeschichten. Denn per Anhalter zu fahren scheint eines von Sedaris liebsten Hobbies zu sein. Er trifft auf die seltsamsten Typen, dabei übertrifft er alle, die ihm begegnen.

Vieles bleibt Unausgesprochen, aber vielleicht macht auch gerade das die Magie des Buches aus. Seine Charaktere zeichnet der amerikanische Autor gekonnt. Besonders angetan haben es mir seine Bekanntschaften, die er während seines FKK-Urlaubs kennenlernt. Sie haben nichts zu verbergen, ebenso wie Sedaris. Am Ende zieht auch der Ich-Erzähler blank.

Die Kurzgeschichten waren mir teilweise ein bisschen langatmig. Aber vielleicht habe ich auch einfach die falsche Vorstellung von Short Stories. 

Fazit: Amüsantes Buch, das zu Lachattaken führen kann!


Montag, 17. Juni 2013

                           

Meiner Hände Arbeit: Häkelblümchen

Vor Kurzem schenkte mir eine liebe Kollegin eine riesige Tüte mit Wolle. Sie wartete bislang im Schrank auf ihre Bestimmung. Nun weiß ich endlich, was ich damit anfangen kann: Es werden bunte Häkelblumen als Haarschmuck.

Das praktische am Häkeln ist, dass man die dafür notwendigen Dinge immer bei sich haben kann, denn was wiegen schon eine Häkelnadel und ein Wollknäul.

Dank eines wunderbaren Youtube-Videos und ein bisschen Üben kann ich nun diese wunderbaren Blumen häkeln. Diese tollen Blümchen verwandelte ich mit Garn und Heißkleber in tollen, bunten Haarschmuck. Am liebsten würde ich sie natürlich wieder alle selbst behalten, aber da meine Wohnung begrenzt ist, wandern sie nach und nach in meinen Dawanda-Shop und begleiten mich auf die kommenden Märkte.

Donnerstag, 13. Juni 2013

                               

Gelesen: Obsession von Simon Beckett

Manche Krimis bringen mich so sehr zum Gruseln, dass ich beim Lesen das ein oder andere Mal pausieren muss. Dieser vielumwobene Krimi des Bestseller-Autors Simon Beckett bietet Gänsehautfeeling.

Als Bens geliebte Freundin Sarah an Krebs stirbt und ihm ihren Sohn hinterlässt, ahnt er noch nicht, was ihm bevorsteht. Beim Aufräumen der Sachen der Toten entdeckt der versteckte Zeitungsartikel, in denen von einer Kindesentführung eines Neugeborenen aus dem Krankenhaus berichtet wird.

Was Ben stutzig macht: Die Entführung fand genau an dem Tag statt, als Sarahs autistischer Sohn Jacob zur Welt kam. Ben will es nicht glauben, aber nach und nach muss er der traurigen Wahrheit ins Gesicht blicken: Seine Sarah hat Jacob entführt.

Eine Lawine kommt ins Rollen, die tödlich endet. Mit Hilfe eines Detektives macht Ben Jacobs leiblichen Vater ausfindig und ahnt nicht, was für einen Psychopathen er vor sich hat. Doch da hat er seinen Sohn schon an John Cole verloren, der mit aller Macht zu verhindern weiß, dass man ihm seinen Sohn ein zweites Mal wegnimmt.

Fazit: Spannender Psycho-Krimi mit Gänsehaut garantiert.

Montag, 10. Juni 2013

Lecker Rhabarber-Sirup

„Sauer macht lustig!", dieses Sprichwort bekam ich als Kind andauernd zu hören, besonders wenn es um den damals von mir verschmähten Rhabarber ging. Heute liebe ich dieses saure Gemüse und wundere mich nur darüber, wie man soetwas Leckerem einen so schwer schreibbaren Namen geben kann.

Besonders beliebt bei mir ist Rhabarber-Sirup. Er ist erfrischend sauer und gleichzeitig süß und schmeckt super lecker mit Mineralwasser, Sekt oder Prosecco. In der Rhabarber-Saison koche ich mir einen ganzen Vorrat an, der dann in Twist-Off-Flschen gelagert meist bis zum nächsten Frühling reicht. Vor einer Woche war endlich wieder Rhabarber-Sirup-Zeit.

Hier mein leckeres und bewährtes Rezept:

200g Rhabarber (man kann auch nur die Schale nehmen)
800 g Zucker
2 Päckchen Zitronensäure 
800 ml Wasser

Den Rhabarber waschen und schälen. Nun musst du dich entscheiden, willst du die Schale zu Sirup einkochen und verwendest du das Fruchtfleich. Ich nehme meist die Schale und koche aus dem Rest leckere Erdbeer-Rhabarber-Marmelade. Den Rhabarber bzw. die Schale schneiden und in den Kopf mit dem Wasser und dem Zucker geben. Das Ganze etwa 30 Minuten köcheln lassen und dann 24 Stunden ziehen lassen.

Am nächsten Tag die Flüssigkeit über einem Sieb mit einem Tuch darin abtropfen lassen und die aufgefangene Flüssigkeit noch einmal kurz aufkochen lassen. Den noch heißen Sirup in sehr saubere Twist-Off-Flaschen füllen, die man am besten vorher erwärmt. Dann den Deckel drauf und auf den Kopf stellen. Nach etwa fünf Minuten die Flaschen wieder auf die „Füße" stellen, abkühlen lassen und genießen. Bei mir hält sich der Sirup etwa ein Jahr.

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Montag, 3. Juni 2013




 

Eulen-Shooting: Einmal lächeln bitte!



Am Wochenende hatten meine Eulchen einen wichtigen Termin. Gut ausgeschlafen und gestylt sind sie von meiner lieben und langjährigen Freundin Resi gekonnt in Szene gesetzt worden. Ich bin ganz stolz auf meine Eulen, die tollen Bilder und natürlich meine tolle Fotografin, die das ganze zwar nur als Hobby betreibt, dafür aber mit ganz viel Herzblut.


Eins machen wir noch und noch eins. Ich wurde irgendwann schon fast ungeduldig, aber die kleine Frau mit der großen Kamera war unermüdlich und voller Ehrgeiz und hat ein Bild nach dem anderen geschossen, eins schöner als das andere.

Vielen, vielen Dank für die wunderbaren Fotos und den Spaß.