Donnerstag, 5. Dezember 2013

Mein neuer Wegbegleiter: Portemonnaie

 

In den vergangenen Wochen war das Pech mein ständiger Begleiter. Erst fuhr mir jemand in mein parkendes Auto, einen Abend bevor ich mit meiner silbernen Knutschkugel ans Meer fahren wollte. Doch ich hatte Glück im Unglück und konnte trotz leichten Kollisionsschäden in den Kurzurlaub starten.


Kaum war ich aus dem Urlaub zurück, war mein Portemonnaie plötzlich verschwunden, mit allen Papieren. Da war die Urlaubsstimmung leider ganz schnell ade. Nachdem ich eine Nacht die ganze Wohnung auf den Kopf gestellt habe, die dreckige Wäsche fünfmal durchsucht und in allen möglichen Verstecken vom Gefrierschrank bis zum Müll gesucht hatte, gab ich meine verzweifelte Suche auf und gab mich damit ab, dass es wohl weg war.

Als das Portemonnaie auch in den folgenden Tagen nicht wieder auftauchte – welch Wunder – erstatte ich Anzeige. Mittlerweile ist es wieder aufgetaucht, in einem Altkleider-Container. Das Geld ist natürlich pfutsch, aber wenigstens sind noch fast alle Papiere da.

Um mich um mein altes Portemonnaie, die ganze Wut und den Ärger hinwegzutrösten, musste natürlich ganz schnell ein neuer Wegbegleiter für meine Handtasche her. Bei Friedas Retrogalerie, einem ganz tollen Dawanda-Shop einer wunderbaren Bloggerin, wurde ich schnell fündig. Ehrlich gesagt bin ich schon länger um ihre zauberhaften Großenhüter herumgeschlichen, aber habe nie zugeschlagen, weil ich ja ein Portemonnaie hatte.



Natürlich hätte ich versuchen können, mir selbst so einen tollen neuen Wegbegleiter zu nähen. Aber um diese Mühe und Liebe, die darin stecktaufzubringen, hätte es Wochen, wenn nicht sogar Monate gebracuht, eh mein Portemonnaie fertiggeworden wäre. Außerdem habe ich mich einfach in den Stoff verliebt. Auch als tapferes Scchneiderlein darf man mal etwas Genähtes kaufen, wenn es einam direkt ins Herz springt, oder?

Also habe ich zugeschlagen und bin nun stolze Besitzerin dieses wunderschönen Portemonnaies.

Auf das es ganz lange bei mir bleibe!

Eure Tanja


Dienstag, 19. November 2013


Krimskrämerei goes Faust-Wintermarkt




Die Vorfreude auf Weihnachten steigt so langsam. Am nächsten Wochenende wird die Küche das erste Mal in diesem Jahr nach Plätzchen duften, nach Zimt, Kokos und Schokolade – und Weihnachten. Die Advents- und Weihnachtszeit ist für mich neben dem Sommer die schönste Zeit des Jahres.

Doch bevor ich in diesem Jahr die Kerzen anzünde und es mir zu Hause gemütlich mache, habe ich noch das ein oder andere zu tun und einige Märkte zu meistern. Aber auf den Endspurt freue ich mich jetzt ganz besonders und besonders auf einen Markt, der wirklich wundervoll und gleich in der Nachbarschaft ist.

Der Faust-Wintermarkt, am 30.11. und 01.12.2013 ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Es erwarten euch nicht nur handgemachter Schmuck, Genähtes, Marmelade, Seifen und anderes Kunsthandwerk wie bei den monatlichen Handgemacht-Märkten, sondern ein tolles Rahmenprogramm.

Der Faust-Wintermarkt hat seinen ganz besonderen Zauber abseits von herkömmlichen Weihnachtsmärkten mit Weihnachtsmännern, dröhnendem Rummel und massivem Lichterglanz. Ihr könnt euch auf offene Vereine auf dem Faust-Gelände freuen und einen Blick hinter die Kulissen werfen, auf der Bühne im Hof des Kulturzentrums Musik und Poetry Slams genießen oder euch an Feuertonnen erwärmen. Auch für das Wohl der Kleinen ist mit einem Karussel und Kinderschminken gesorgt. Gleichzeitig findet auf dem Faust-Gelände „Hörmich", die Hörspiel-Sammlerbörse in Hannover statt. 

Der Eintritt ist wie immer frei. Also kommt vorbei und schlendert bei einem Glühwein über das Faust-Gelände. Es lohnt sich!

Bis dahin, Tanja





Samstag, 12. Oktober 2013

Dornröschchenschlaf

 

Blog im Dornröschchenschlaf

Wie ihr vielleicht bemerkt habt, passierte in meinem Blog in den vergangenen Wochen nicht viel. Auch wenn der Blog sich im Dornröschchenschlaf befand, war ich selbst alles andere als schläfrig: Viele Märkte, unzählige Stunden vor der Nähmaschine und wunderschöne Momente in der Sonne, die ich einfach genießen wollte, bevor der Herbst und letztendlich leider der viel zu lange Winter Einzug halten.

Zuhause herrscht momentan das absolute Näh-Chaos. So viel will noch erledigt, zugeschnitten, geklebt und genäht werden, bevor die Marktsaison richtig beginnt. Wieso hat der Tag auch nur 24 Stunden oder wieso brauche ich so viel Schlaf? 

Hier ein Überblick meiner Märkte bis Ende des Jahres:


20.10.2013, ab 11 Uhr, Kunsthandwerkermarkt, St. Thomas Gemeinde, Hannover-Ricklingen, Eintritt frei

26.10.2013, 12-18 Uhr, Frauensache, Sofa Loft Hannover, Eintritt 2 Euro

26.-27.10.2013, Kunsttage Barsinghausen, Schulzentrum „Am Spalterhals", Samstag 13-18 Uhr, Sonntag 11-18 Uhr, Eintritt: 2 Euro

03.11.2013, 11-18 Uhr, Gasthof Schwägermann, Schusterhöfe 3
31832 Springe-Bennigsen

03.11.2013, 11-17 Uhr, Handgemacht – Der Markt für Selbstgemachtes in Hannover, Faust Hannover, Eintritt frei

9.-10.11.2013, Kunsttage Arnum, Wäldchenschule Arnum, Samstag 13-18 Uhr, Sonntag 11-18 Uhr, Eintritt: 2 Euro

30.11.-01.12., Weihnachtsmarkt Faust, Eintritt frei

15.12.2013, 10-17 Uhr, Weihnachtsmarkt, Freizeitheim Ricklingen, Ricklinger Stadtweg 1, 30459 Hannover, Eintritt frei


Ich würde mich freuen, den ein oder anderen von euch zu treffen. Wie ihr seht habe ich mir jedenfalls bis Ende des Jahres noch ganz schön was vorgenommen und das alles will bewältigt werden, deswegen wurde der Blog in den vergangenen Wochen eher stiefmütterlich behandelt. Aber das soll sich jetzt wieder ändern. Schluss also mit Dornröschchenschlaf.

Donnerstag, 22. August 2013

Dawanda

Ohne Fleiß kein Preis: Neues aus meinem Dawanda-Shop

Während sich draußen der Sommer leider langsam dem Ende neigt, wird in meinem Nähzimmer fleißig für die kommenden Monate genäht und gebastelt. Denn Weihnachten und die wunderbare Vorweihnachtszeit kommen ja immer so plötzlich. Nach und nach fülle ich also mein Lager auf und bereite mich Monate im Vorraus auf die Herbst- und Weihnachtsmärkte vor, auf die ich mich schon jetzt freue.

Hier ein paar meiner neuen Schönigkeiten, die es ab heute auch in meinem Dawanda-Shop zu bestaunen gibt.
















Mittwoch, 21. August 2013

Nudeln

Lecker Asia-Nudeln



Wenn es nach mir ginge könnte ich sieben Tage die Woche, jeweils mittags und abends diese Nudeln esse. Ich bin einfach süchtig nach ihnen und kann nicht genug davon bekommen. Und sie sind so einfach zuzubereiten und variabel.

Ich liebe Mie-Nudeln mit gebratenem Tofu. Aber sie schmecken auch mit Fleisch ganz wunderbar. Da ich mir aber fest vorgenommen habe, nur noch gutes und möglichst wenig Fleisch zu essen, kommt meistens Tofu auf den Teller.

Die Zutaten für mein allerallerallerliebstes Lieblingsgericht habe ich fast immer zu Hause. Solltet ihr asiatechnisch nicht so gut ausgestattet sein, rate ich euch die Sachen in einem Asiashop zu kaufen. Bei den großen Supermärkten zahlt ihr das Dreifache.

Damit ihr auch in meinen persönlichen gemacklichen Hochgenuss kommen könnt, hier das Rezept:

Mie-Nudeln
Gemüse nach Lust und Laune (Karotten, Möhren, Brokkoli, Kohlrabi, Sojasprossen usw.)
Sojasoße
Öl zum Braten
Tofu
Salz und Pfeffer 

Die gewünschte Menge Nudeln mit kochendem Wasser überschütten und ca. 15 Minuten weich werden lassen. In der Zwischenzeit das Gemüse vorbereiten und schneiden. Öl in einer Pfanne oder noch besser in einem Wok erhitzen und das Gemüse kurz anbraten. Da ich es lieber knackig mag, lasse ich es nicht so lang drin. Aber das ist Geschmackssache. Das Gemüse leicht salzen.

Die abgeschreckten Nudeln hinzugeben und ordentlich anbraten. Am besten schmeckt es, wenn die Nudeln schön braun sind. Anschließend ordentlich Sojasauce draufgießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Tofu in Scheiben schneiden und in heißem Öl in einer anderen Pfanne anbraten. Von beiden Seiten bräunen und mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Tofustücke Farbe bekommen haben, etwas Sojasoße hinzugeben und wenden. Das Tofu unter die fertigen Nudeln mischen und genießen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und lasst es euch schmecken, eure Tanja

Dienstag, 23. Juli 2013

Rügen


Rügen in Bildern

Wer Urlaub in Deutschland macht, muss das Risiko eingehen und auf gutes Wetter hoffen. In diesem Jahr segnete uns der Sonnengott und bescherte uns eine sonnenreiche Woche auf Rügen. Während der Rest Deutschlands bei über 30 Grad schwitzte genossen wir das angenehme Klima auf Deutschlands größter Insel.

Vom ersten Moment an war ich von der Inselschönheit verzaubert. Die Strände, die Natur, die alten Häuser der Bäderarchikektur aus dem vergangenen Jahrhundert und alles drum herum war einfach wunderschön. Viele Fotos habe ich nicht gemacht, da wir die meiste Zeit einfach faul am Strand lagen und die Sonne mal richtig genossen haben.

Aber schaut selbst:





 Der Nordstrand von Göhren am Abend. Dieser Strand ist etwas trubeliger als der von uns bevorzugte Südstrand, aber trotzdem wunderschön.




 Der Ausblick der Woche am Südstrand. Dort kann man den Sommer verbringen ohne Wenn und Aber.



 Ab und an haben wir dann doch den Strand verlassen und das Inselinnere ein bisschen erkundet. Hier das Jagdschloss in Granitz. Um es zu erreichen quält man sich entweder 20 Minuten einen steilen Berg hoch oder fährt gemütlich mit der Bahn bis oben.




Im Fischereihafen von Sassnitz hat man nicht nur einen tollen Ausblick auf das maritime Leben Rügens, sondern kann auch leckeren Fisch schlemmen.

Montag, 22. Juli 2013

Gemeine Überraschung oder Rache ist süß


Vor wenigen Tagen war es soweit. Nun kann ich es nicht mehr leugnen. Jetzt steht keine zwei mehr vorne, wenn es um mein Alter geht. Als wäre die Zahl 30 nicht schon schlimm genug, erwartete mich heute zu Hause eine böse Überraschung als ich nach sieben sonnigen Tagen aus Rügen zurückkam.

Aber seht selbst, was mich nach langer Fahrt erwartete:














Ich habe die unzähligen Luftballons nicht gezählt. Überall Konfetti, Absperrband und Zahnpasta. Da musste erstmal nen Kaffee her, um meine Nerven zu beruhigen. Und auch mein Vierbeiner wusste nicht wohin mit sich.

Zuerst habe ich mich gefragt, wie um Himmels Willen die in die Wohnung gekommen sind. Doch der Übeltäter war schnell entlarvt und gab sogar hinterher zu, dass er der Bestechung mit Schokolade nicht widerstehen konnte und dem Chaos breitwillig Einlass in meine vier Wände gegeben hat.

Nach dem ersten Schock habe ich ich aber doch über das liebevolle Chaos gefreut, dass meine Familie zu meinem Ehrentag veranstaltet hat.

Jetzt ist die Wohnung wieder einigermaßen chaosfrei, aber den ein oder anderen Luftballon werde ich in den kommenden Tagen sicherlich noch entdecken.

Genießt die Sonne, Tanja